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sixty1strings

Ekaterina Solovey wurde 1985 in Swerdlowsk (heute Jekaterinburg) geboren und stammt aus einer Musikerfamilie. Während ihres Studiums des russischen Volksinstrumentes Domra am Staatlichen Modest Mussorgsky-Konservatorium des Uralgebietes spielte sie im Jahr 2005 im European Guitar & Mandolin Youth Orchestra, woraufhin sie beschloss, sich allein dem Studium der Mandoline zu widmen, welche sie zeitgleich zur Domra erlernte. Im Jahr 2010 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Tanz Köln und beendete im Februar ihr Studium bei Caterina Lichtenberg mit summa cum laude.

Bereits vor ihrer Studienzeit und auch währenddessen gewann Ekaterina Solovey zahlreiche internationale Wettbewerbe, zuletzt den 1. Preis beim Festival-Wettbewerb Folk-Modern-Artist in Nessebar/Bulgarien (2011) und den WDR-Wettbewerb „Open Audition“ (2012). Konzertreisen führten sie unter anderem nach Russland, Spanien, Israel, Österreich, Italien und USA, wo sie als Solistin und Kammermusikerin brillierte.

Zahlreiche Auftritte mit renommierten Orchestern, wie dem Gürzenich-Orchester Köln, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Bayerischen Staatsorchester oder dem Beethoven Orchester Bonn unter namhaften Dirigenten, wie zum Beispiel Kent Nagano und Wladimir Jurowski, runden ihr vielseitiges Portfolio ab.

Einen besonderen Stellenwert nimmt die Kammermusik in Soloveys künstlerischer Arbeit ein. Im Jahr 2010 gründete sie das Milchkaffee-Trio (zwei Mandolinen und Gitarre) und spielt seit 2015 beim einzigartigen Trio sixty1strings in der Besetzung Mandoline, Gitarre und Harfe, dessen Debütalbum Ambarrabà im Frühjahr 2020 beim Label GENUIN classics erschien.

Negin Habibi wurde 1982 in Teheran geboren und stammt aus einer Schriftsteller- und Literaturübersetzerfamilie. Aufgewachsen in mehreren Ländern (Iran, Frankreich, Weißrussland, Deutschland), ist sie schon früh mit verschiedenen Kulturen in Berührung gekommen.

Auch ihr musikalischer Werdegang ist bis heute von einer großen Diversität und Offenheit geprägt. Sie begann ihre Ausbildung in klassischer Gitarre im Alter von zwölf Jahren und spielte nebenher E-Gitarre in Rockbands. Im Jahr 2001 nahm sie das Musikstudium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig auf und beendete es 2005 an der HMTM Hannover in der Klasse von Frank Bungarten mit Bestnote. 2008 folgte das Konzertexamen an der Hochschule Luzern – Musik, ebenfalls mit summa cum laude. Während des Studiums besuchte sie zahlreiche Meisterkurse bei namhaften Musikern wie Stephen Stubbs, Fareed Haque und Markus Stockhausen.

Negin Habibi ist seit 2007 Stipendiatin mehrerer Stiftungen und Vereine wie Live Music Now Yehudi Menuhin und der Stiftung Edelhof Ricklingen e. V. Sie gab 2004 ihr Konzertdebüt mit dem Concierto de Aranjuez von Joaquín Rodrigo und ist heute eine gefragte Solistin und Kammermusikerin, die sich mit innovativen 20 21 Projekten, wie zum Beispiel dem Barockensemble Ciaconna, dem Duo Images und dem Trio sixty1strings, dessen Initiatorin sie war, einen Namen gemacht hat.

Ihre rege Konzerttätigkeit führte sie in die USA, Spanien, Niederlande, Belgien, Irland, Österreich, Schweiz und Bhutan. Wichtige musikalische Impulse erhält sie von Israel Golani, bei dem sie seit 2014 Barockgitarre und die Grundlagen der Alten Musik studiert. Negin Habibi hat bereits vier CDs bei renommierten Labels veröffentlicht.

Konstanze Kuß stammt aus einer Musikerdynastie und spielt in der 3. Generation Harfe. Aufgewachsen in Paderborn erhielt sie ihren ersten Harfenunterricht im Alter von fünf Jahren bei Clotilde Oelmüller. Seitdem nahm sie regelmäßig an nationalen Wettbewerben teil und wurde mehrfache Preisträgerin in den Kategorien Harfe Solo, Harfe Kammermusik, Blockflöte Solo und Neue Musik Ensemble.

Nach dem Abitur begann sie ein Musikstudium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Ruth Konhäuser (Staatstheater Hannover), Anne-Sophie Bertrand (hr-Sinfonieorchester) und Birgit Bachhuber (NDR Elbphilharmonie Orchester). Währenddessen wurde sie Mitglied im Ersten Deutschen Harfenensemble und begann, sich mit verschiedenen historischen Instrumenten auseinanderzusetzen und in unterschiedlichen Konstellationen und mit verschiedenen Ensembles aufzutreten, wie zum Beispiel dem Eranos Ensemble für Alte Musik und der Hofkapelle München.

Konträr dazu wirkte sie bei Crossover-Projekten im Rock/Pop-Bereich mit und sammelte Erfahrungen auf dem Gebiet der experimentellen Musik, unter anderem mit E-Harfe. 2008 erhielt sie ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes e.V. Nach ihrem Diplomabschluss 2009 übernahm sie Aushilfstätigkeiten in verschiedenen Orchestern wie den Bielefelder Philharmonikern, dem Theater für Niedersachsen und den Lüneburger Symphonikern und wirkte bei mehreren Produktionen der Freilichtspiele Tecklenburg und des Allee Theaters Hamburg mit.

Derzeit konzertiert sie solistisch sowie mit verschiedenen Duopartnern und Ensembles wie der Studiogruppe Baltruweit im In- und Ausland. Zu ihren Engagements zählen auch Studioaufnahmen, Aufzeichnungen und Live-Auftritte in Rundfunk und Fernsehen. Konstanze Kuß ist Gründungsmitglied des Trios sixty1strings in der einzigartigen Besetzung Mandoline, Gitarre und Harfe, dessen Debütalbum im Frühjahr 2020 bei GENUIN erschien.

Foto: Anne de Wolff

Die Künstler-Homepage: https://www.sixty1strings.de/home/


Music of the Golden Age

Werke von Arrigoni, Vivaldi, Le Cocq, Castello, Uccellini, Scarlatti, de Murcia und Marais

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Ambarabà

Werke von Saint-Saëns, Henze, Mikheev, Ginastera, Debussy, Rodrigo, Iglesias, Ravel und Fähndrich

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